Nach dem Kaufentscheid stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel Eigenkapital brauche ich, um eine Hypothek zu erhalten?
In der Schweiz verlangen Banken und Versicherungen in der Regel, dass Sie mindestens 20 % des Kaufpreises aus eigenen Mitteln finanzieren. Den Rest (80 %) übernimmt die Bank als Hypothek. Das Eigenkapital ist für Banken ein Zeichen finanzieller Stabilität. Es zeigt, dass Sie in der Lage sind, Verantwortung für Ihre Investition zu übernehmen und künftige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Für eine Hypothek in der Schweiz sind mindestens 20 % Eigenkapital erforderlich.
Mindestens 10 % davon müssen aus eigenen liquiden Mitteln stammen (nicht aus der Pensionskasse).
Die restlichen 10 % können aus der 2. oder 3. Säule (BVG oder Säule 3a) finanziert werden.
Ihre Hypothek gilt als tragbar, wenn alle Wohnkosten maximal 33 % Ihres Bruttoeinkommens betragen.
Mit dem RealAdvisor Tragbarkeitsrechner können Sie sofort prüfen, wie viel Eigenkapital Sie benötigen und welche Hypothek Sie sich leisten können.
Zum Eigenkapital zählen alle finanziellen Mittel, die Sie selbst einbringen – zum Beispiel:
Hinweis: Mindestens 10 % des Kaufpreises müssen immer aus nicht-vorsorgegebundenen Mitteln stammen – das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Die Faustregel lautet:
Eigenkapital = 20 % des Kaufpreises
Maximaler Kreditbetrag = Eigenkapital × 5
Beispiel: Wenn Sie CHF 200’000.– Eigenmittel besitzen, können Sie eine Immobilie im Wert von CHF 1’000’000.– finanzieren.
Anders ausgedrückt: Bei einer Immobilie im Wert von CHF 1’000’000.– benötigen Sie CHF 200’000.– Eigenkapital.
Davon müssen mindestens CHF 100’000.– aus eigenen Ersparnissen stammen, während der Rest (bis 10 %) über Vorsorgegelder abgedeckt werden kann.
Natürlich können Sie mit einem höheren Anteil Ihre Chancen auf einen Immobilienkredit erhöhen. Mit einem Online-Simulator wie dem von RealAdvisor berechnen Sie den erforderlichen Mindestbetrag, bevor Sie bei einer Bank einen Antrag stellen.
Das Eigenkapital muss 20 % des geliehenen Betrags entsprechen. Dieser Mindestanteil ist für eine Hypothek Voraussetzung. Für den Kauf von Immobilien im Wert von CHF 1'500'000.- ist demnach ein Eigenkapital von mindestens CHF 300'000.- erforderlich. Die Mittel können von Sparkonten, aus Erbschaften oder der Vorsorge aus der 2. oder 3. Säule stammen – Sie haben also verschiedene Möglichkeiten, um die erforderliche Summe aufzubringen.
Ferner darf Ihr Verschuldungsgrad nicht höher als 33 % sein. So wird sichergestellt, dass Ihr übriges Einkommen zum Leben ausreicht und Sie die Tilgung der Hypothek bezahlen können. Betragen Ihre gesamten Wohnkosten – also Hypothekenzinsen, Nebenkosten und Amortisationskosten – nicht mehr als ein Drittel Ihres Einkommens, gilt Ihre Hypothek als tragbar. Um zu erfahren, ob Ihre Hypothek in Ihrem Fall tragbar ist, können Sie unseren kostenlosen Tragbarkeitsrechner benutzen.
Auch den möglichen Maximalbetrag eines Immobilienkredits können Sie einfach ermitteln: Verfügen Sie etwa über Eigenmittel von CHF 200'000.-, müssen Sie diesen Betrag nur mit fünf multiplizieren, um zu wissen, wie viel Sie maximal von Ihrer Bank leihen können.
Es ist auch ratsam, Ihre Kreditkapazität genau vorauszuberechnen. Das gilt auch für einen Antrag auf Erhöhung einer Hypothek. Ist Ihre berufliche Situation nicht stabil, reicht Ihr Eigenkapital allein nicht aus, um von Ihrer Bank die notwendigen Mittel für eine Immobilientransaktion zu erhalten. Ist Ihr Einkommen dagegen zu gering, kann sich die Bank nicht sicher sein, dass Sie Ihre Hypothekenraten zurückzahlen können. Diese Aspekte werden daher ebenfalls berücksichtigt.
Grundsätzlich nein. Banken dürfen laut FINMA-Vorgaben nicht mehr als 80 % Belehnung gewähren. Eine Hypothek mit nur 10 % Eigenkapital ist also nicht möglich.
Verfügen Sie nicht über eigene Geldmittel in der erforderlichen Höhe von 20 %, können Sie Ihre berufliche Vorsorge (Pensionskasse) verwenden. Das Eigenkapital kann nämlich zu 50 % aus BVG, LAA oder einer privaten Vorsorge stammen.
In obigem Beispiel für ein Darlehen in Höhe von CHF 1'500' 000.- könnten Sie daher mit folgenden Beträgen rechnen:
Wer so vorgeht, hält sich an die gesetzlichen Regelungen, was Hypotheken in der Schweiz anbelangt. Damit werden Sie sich mit der Bank über eine Finanzierung Ihres Immobilienkaufs einigen können. Es ist einfacher, eine Möglichkeit zu finden, um die erforderlichen Eigenmittel zu bilden, als eine Hypothek ohne Eigenkapital zu erhalten. Es ist nämlich unwahrscheinlich, dass sich ein Finanzinstitut bei der Vergabe von Krediten nicht an die Vorschriften hält.
Für eine Hypothek in der Schweiz ist 20 % Eigenkapital Pflicht – mindestens die Hälfte davon aus eigenen Mitteln. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto niedriger fallen Zinsen und Gesamtkosten aus. Nutzen Sie Tools wie den Finanzierungsservice von RealAdvisor, um herauszufinden, welche Finanzierung für Ihr Budget ideal ist.
Tipp zum Schluss: Eine gute Planung spart langfristig Tausende Franken. Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation frühzeitig und lassen Sie sich bei Bedarf von einem unabhängigen Hypothekenexperten beraten.
Zur Bildung von Eigenkapital können Sie Ihre berufliche Vorsorge aus der 2. Säule heranziehen. Auch Mittel aus einer freiwilligen Vorsorge können Sie freisetzen. Um sich über die Möglichkeiten einer Verwendung zu informieren, prüfen Sie die Konditionen Ihrer Vorsorgeverträge.
Die 3. Säule entspricht der Selbstvorsorge, also der gebundenen oder freien Vorsorge. Mit einem derartigen Vorsorgevertrag können Sie die angesparten Mittel im Rahmen einer Immobilien-Kauffinanzierung verwenden. Wenden Sie sich an Ihre Vorsorgeeinrichtung, um zu erfahren, welchen Anteil Sie für einen Immobilienkauf verwenden können.
Zum erforderlichen Eigenkapital kommen noch die Nebenkosten für den Kauf, die 5 % der Kreditsumme entsprechen. Denken Sie auch an die Kosten für den Notar, der für jede Immobilientransaktion erforderlich ist. Die Notargebühren Höhe hängt davon ab, ob die Immobilie neu und hochpreisig oder alt und weniger hochpreisig ist. Diese Beträge müssen ebenfalls in die Berechnung Ihrer erforderlichen Mittel aufgenommen werden.
Um eine Finanzierung von der Bank zu erhalten, reicht es nicht aus, das erforderliche Eigenkapital aufzubringen. Die Bank wird nämlich auch Ihr Einkommen sowie Ihre Ausgaben prüfen, um sicherzustellen, dass Sie in der Lage sind, Ihre monatlichen Raten zu zahlen. Dabei wird Ihre finanzielle Kapazität hinsichtlich aller Kriterien der Bank bewertet. Ist anzunehmen, dass Sie Ihre Hypothek tilgen können, erhalten Sie die Zustimmung. Andernfalls wird Ihr Antrag abgelehnt, auch wenn Sie über die erforderlichen Eigenmittel verfügen. Was Sie unternehmen können, wenn Ihr Antrag auf eine Hypothek abgelehnt wird, erfahren Sie hier.
Für einen Kredit in Höhe von CHF 300'000.- sollten Sie in der Regel mindestens 20 % des Betrags als Eigenkapital mitbringen – das wären CHF 60'000.-.
In der Schweiz wird generell erwartet, dass Sie mindestens 20 % des Kaufpreises einer Immobilie als Eigenkapital einbringen. Das bedeutet, dass Sie bei einem Immobilienwert von CHF 500'000.- insgesamt CHF 100'000.- als Eigenkapital vorweisen können sollten.
Für den Erwerb einer Immobilie in der Schweiz sollten Sie mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital haben. Bei anderen Investitionen oder Vorhaben kann der erforderliche Eigenkapitalanteil variieren.
Eine Hypothek ist ein Darlehen, das speziell für den Kauf oder die Finanzierung von Immobilien verwendet wird. Der Kreditnehmer gibt der Bank ein Pfandrecht auf die Immobilie als Sicherheit für das Darlehen. In der Schweiz gibt es in der Regel zwei Hypothekentypen:
Die Hypothek wird normalerweise über einen festgelegten Zeitraum in regelmäßigen Raten zurückgezahlt, die sowohl den Zins als auch einen Teil des Hauptbetrags umfassen können. Bei Nichtzahlung kann die Bank das Pfandrecht nutzen, um die Immobilie zu verkaufen und das geschuldete Geld zurückzuerhalten. Einen detaillierten Beitrag zu dem Thema, wie eine Hypothek funktioniert, haben wir hier für Sie.