Der Verkauf eines Hauses ist ein grosser Schritt – finanziell, emotional und organisatorisch. Wer sich gut vorbereitet, vermeidet nicht nur Stress, sondern steigert auch die Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf zum optimalen Preis. Damit Sie nichts vergessen, finden Sie hier die zehn wichtigsten Punkte, die Sie beim Hausverkauf in der Schweiz unbedingt beachten sollten.
Wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten, möchten Sie dabei sicherlich den besten Preis erzielen, der jedoch gleichzeitig marktgerecht ist. Eine überhöhte Preisvorstellung kann potenzielle Käufer abschrecken, während ein zu niedriger Preis dazu führen kann, dass Sie Geld verlieren.
Nutzen Sie am besten die Online-Immobilienbewertung von RealAdvisor. Hier erhalten Sie einen verlässlichen Wert für Ihr Haus für jeden Ort in der Schweiz.
Engagieren Sie einen erfahrenen Immobilienmakler, um Ihnen beim Verkauf Ihres Hauses zu helfen. Ein guter Makler kann Ihnen helfen, den Preis festzulegen, Werbung zu machen und potenzielle Käufer zu finden. Er unterstützt Sie zudem bei der Durchführung von Besichtigungen und den späteren Vertragsverhandlungen.
Ein guter Makler kennt den lokalen Markt und hat ein breites Netzwerk an Interessenten. Er ist Fachmann auf seinem Gebiet, von der entsprechenden Stelle als Makler zugelassen und kann Ihnen bei allen Phasen des Verkaufs helfen. Lesen Sie auch: Verkaufen Sie Ihr Haus selbst oder mit einem Immobilienmakler?
Extra-Tipp: So finden Sie den richtigen Makler
Um den richtigen Makler zu finden, der Sie beim Verkauf eines Hauses bestmöglich unterstützen wird, gilt es einige Punkte zu beachten:
- Ihr Makler sollte sich auf dem regionalen Markt gut auskennen.
- Checken Sie Referenzen des Maklers oder Online-Bewertungen.
- Schauen Sie sich andere Objekte des Maklers an. Achten Sie hierbei auf die professionelle Präsentation der Häuser.
- Klären Sie genau die Vertragsbedingungen, insbesondere die Höhe der Maklercourtage.
- Achten Sie darauf, dass der Makler eine eidgenössische Immobilienmaklerlizenz besitzt.
In der Schweiz ist Home-Staging noch nicht so bekannt, während es in Amerika vollkommen normal ist, sein Haus – oft sogar von einer professionellen Firma – für den Verkauf vorzubereiten. Stellen Sie sicher, dass Ihr Haus ordentlich und sauber ist und eine einladende Atmosphäre hat.
Wenn möglich, sollten Sie auch versuchen, das Haus mit einigen neutralen Möbeln zu dekorieren. Wenn zu viele persönliche Gegenstände vorhanden sind, fällt es manchen Interessenten schwer, ihre eigene Fantasie walten zu lassen und sich das Haus in Ihrem Stil vorzustellen.
Werben Sie für Ihr Haus auf verschiedenen Online-Plattformen und in lokalen Zeitungen. Sorgen Sie dafür, dass das Inserat professionelle Fotos des Hauses enthält und alle wichtigen Details wie Grösse, Zimmerzahl, Lage und Preis enthält.
Eine abgebrochene Regenrinne, eine vollkommen veraltete Küche oder gebrochene Bodenfliesen im Badezimmer machen keinen guten Eindruck und könnten potenzielle Käufer abschrecken. Interessenten könnten auch versuchen, den Preis aufgrund dieser Unzulänglichkeiten zu drücken. Führen Sie daher wichtige Reparaturen im Vorfeld durch und sichern Sie so den Wert Ihrer Immobilie. Lesen Sie auch: Haus renovieren: Welche Kosten bei einer Renovation Ihrer Liegenschaft entstehen
Es ist von grossem Vorteil, wenn Sie den Makler die Besichtigungen in Ihrem Haus durchführen lassen. Wenn Sie Ihr Haus verkaufen, haben Sie sicher noch sehr viele schöne Erinnerungen daran und es könnte ungewollt emotional werden.
Versuchen Sie, stets flexibel und offen zu bleiben. Dies gilt für die Terminierung von Besichtigungsterminen ebenso, wie für die Preisverhandlungen mit potenziellen Käufern. Ein guter Immobilienmakler kann Ihnen dabei helfen, einen fairen Preis zu erzielen.
Stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Verkaufsunterlagen wie Grundbuchauszug, Energieausweis, Wartungsquittungen, Bankunterlagen und Baupläne vorliegen. In aller Regel möchten Interessenten mehr sehen, als nur das Haus selbst. Sie möchten sich auch vergewissern, dass alle technischen Anlagen in Ordnung sind oder wie es mit einer Hypothek aussieht. Lesen Sie auch: Welche Dokumente werden benötigt, um ein Haus oder eine Wohnung in der Schweiz zu verkaufen?
Wenn Sie Ihr Haus verkaufen, entstehen eine Reihe an Kosten, die Sie von vornherein berücksichtigen sollten. Hier eine Aufstellung der Kostenpositionen:
Planen Sie die Übergabe des Hauses sorgfältig und stellen Sie sicher, dass alle rechtlichen Angelegenheiten geklärt sind. Übergeben Sie das Haus in sauberem Zustand und dokumentieren Sie den Zustand des Hauses bei Übergabe. Informieren Sie möglicherweise bereits im Vorfeld Ihre Bank, Versicherungen etc. über den Verkauf.
Der erfolgreiche Verkauf eines Hauses in der Schweiz ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis guter Vorbereitung, realistischer Planung und professioneller Unterstützung. Wer den Markt kennt, den Wert der eigenen Immobilie richtig einschätzt und frühzeitig alle Unterlagen bereitlegt, schafft ideale Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf.
Mit einem erfahrenen Makler an der Seite, einer klaren Preisstrategie und einem gepflegten Auftritt der Immobilie steht einem erfolgreichen Abschluss nichts im Weg – und der nächste Lebensabschnitt kann entspannt beginnen.
Es ist nicht selten, dass ein Hausverkauf bis zu sechs Monate dauern kann. Planen Sie dies in Ihre Überlegungen ein. Häuser in 1A-Lage oder besondere Objekte verkaufen sich jedoch meist schneller.
Die Ermittlung des Marktpreises ist eine komplexe Sache mit unzähligen Parametern. Sie können sich einerseits von einem Makler oder Gutachter unterstützen lassen oder ganz einfach eine Online-Immobilienwertermittlung durchführen.
Beim Verkauf eines Hauses entstehen eine Reihe an Kosten wie Maklerkosten, Anwaltskosten, Notargebühren, die Mutationsgebühr, Grundstückgewinnsteuer oder Kosten für das Ablösen der Hypothek.