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Wenn sich ein Haus nicht verkaufen lässt, liegt es meist an einem falschen Preis, einer schwachen Vermarktung, einem schlechten Erscheinungsbild oder einem ungünstigen Standort. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lässt sich der Verkauf durch bestimmte Massnahmen beschleunigen.
Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie das Problem bei Ihrer Immobilie diagnostizieren und welche Schritte Sie unternehmen können.
Gehen Sie diese Checkliste durch, bevor Sie handeln:
Je mehr Punkte Sie mit «Nein» beantwortet haben, desto klarer ist Ihr Handlungsbedarf.

Ein häufiger Grund, warum sich ein Haus nicht verkaufen lässt, ist die Diskrepanz zwischen dem Angebotspreis und dem tatsächlichen Markt- bzw. Verkehrswert. Oft liegt der vom Eigentümer festgelegte Preis deutlich über dem, was potenzielle Käufer bereit oder in der Lage sind zu zahlen.
Umgekehrt kann auch ein zu tiefer Preis Misstrauen wecken. Potenzielle Käufer könnten nämlich annehmen, dass die Immobilie versteckte Mängel hat oder in einem schlechten Zustand ist. Ein marktgerechter Preis, der weder zu hoch noch zu tief angesetzt ist, ist deshalb wichtig.
Orientieren Sie sich an folgenden Faktoren:
Eine professionelle Bewertung gibt Ihnen die sicherste Grundlage für einen marktgerechten Preis. Mit der kostenlosen Immobilienbewertung von RealAdvisor erhalten Sie einen ersten Richtwert.
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Ihre zum Verkauf stehende Immobilie kann nur dann Besucher anlocken, wenn sie von einer grossen Anzahl potenzieller Käufer gesehen wird. Das Problem kann daher auf eine schlechte Vermarktung Ihrer Immobilie zurückzuführen sein, etwa, weil die Anzeige auf zu wenigen Portalen veröffentlicht wurde. Wählen Sie die richtigen Kanäle, damit Ihre Immobilie möglichst viele potenzielle Käufer erreicht. Dazu gehören Immobilienportale, Anzeigenseiten und regionale Medien in der Schweiz.
Potenzielle Käufer werden Ihr Haus nicht besichtigen, wenn die gezeigten Fotos von schlechter Qualität sind. Ebenso werden Sie keine Besucher anziehen, wenn der Inhalt Ihrer Broschüre, Ihres Exposés oder Ihrer Annonce die Vorteile Ihres Hauses bzw. Ihrer Wohnung nicht genügend zur Geltung bringt.
Sind die Fotos zwar technisch gut, zeigen aber Löcher in den Wänden, schmutzige oder schimmelige Zimmer, schlecht angeordnete Möbel oder vernachlässigte Räume, schreckt das potenzielle Käufer ab. Ein Fachmann fürs Home Staging kann in so einer Situation genau der Richtige für Sie sein.

Beim Besuch müssen sich Interessenten Ihr Haus als ihr zukünftiges Zuhause vorstellen können. Daher sollten Sie auf eine zu individuelle Dekoration sowie Sammlerstücke, die Ihre Leidenschaften und Interessen offenbaren, verzichten. Der Grund: Wirkt Ihre Immobilie zu personalisiert, können sich Ihre Besucher schlechter oder gar nicht vorstellen, wie ihre eigenen Möbel in dieser aussähen.
Befindet sich Ihre Immobilie in einem schlechten baulichen Zustand, wirkt das auf potenzielle Käufer abschreckend. Ein beschädigtes Dach, abgenutzte Böden, unansehnliche Wände, eine schlechte Isolierung sowie Teile und Installationen, die nicht den Schweizer Normen entsprechen, machen keinen guten Eindruck. Führen Sie entweder notwendige Reparaturen und Renovationen vor dem Verkauf durch oder senken Sie den Preis entsprechend, um den Wert Ihrer Immobilie an ihren Zustand anzupassen.
Die Umgebung Ihrer Immobilie ist ein Faktor, den Sie nicht beeinflussen können. Dennoch ist sie oft ein Grund, warum sich ein Haus nicht verkaufen lässt. Stellt ein potenzieller Käufer fest, dass die Umgebung zu laut ist (Autobahn, Zuggleise), kann er davon absehen, Ihnen ein Angebot zu unterbreiten. Auch unangenehme Gerüche von nahegelegenen Fabriken oder die Nähe zu einem Abfalldeponiegelände sind nicht von Vorteil.
Haben Sie anhand der obigen Checkliste den Hauptgrund identifiziert, können Sie handeln. Neben einer Preisanpassung und einer breiteren Vermarktung – den häufig wirksamsten Massnahmen – gibt es weitere konkrete Schritte:
Berücksichtigen Sie folgende Aspekte, um Ihre Immobilie bestmöglich zu präsentieren:
Entfernen Sie persönliche Gegenstände und halten Sie die Dekoration so neutral wie möglich, damit sich Ihre Interessenten einfacher vorstellen können, wie sie die Räume einrichten würden.
Reparieren oder renovieren Sie, was nicht mehr in gutem Zustand ist. Dazu gehören Bodenbeläge, Wände und das Dach. Vergessen Sie auch energetische Massnahmen wie die Isolierung und Heizung nicht, und ziehen Sie Home Staging in Betracht.
In Ausnahmefällen kann es sinnvoll sein, die Zielgruppe gänzlich zu überdenken. Eine Immobilie in der Nähe einer Gewerbezone könnte für Investoren, Gewerbetreibende oder als Lagerstandort interessant sein. Dies setzt jedoch voraus, dass die Zonenordnung eine solche Nutzung zulässt – ein Punkt, den Sie vorab mit der Gemeinde oder einem Fachmann klären sollten. In den meisten Fällen empfiehlt es sich stattdessen, die Marketingstrategie und den Preis anzupassen.
In folgenden Situationen empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Immobilienfachmann:
Ein erfahrener Makler kennt den lokalen Markt, verfügt über ein Käufernetzwerk und kann den Verhandlungsprozess professionell begleiten.
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Wenn sich Ihr Haus nicht verkaufen lässt, ist das selten ein unlösbares Problem. Ob es am Preis, an der Vermarktung, am Zustand oder an der Zielgruppe hakt: In den meisten Fällen lässt sich die Ursache identifizieren und beheben. Nutzen Sie die Checkliste in diesem Artikel als Ausgangspunkt. Wenn Sie nach mehreren Wochen ohne ernsthafte Anfragen nicht weiterkommen, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Immobilienfachmann.
Als schwer verkäuflich gelten Immobilien, die deutlich länger auf dem Markt bleiben als vergleichbare Objekte. Oft sind dafür eine ungünstige Lage, ein hoher Renovationsbedarf, ein ungewöhnlicher Grundriss oder rechtliche Besonderheiten wie Baurechtsverträge oder Miteigentum verantwortlich. Schwer verkäuflich bedeutet jedoch nicht unverkäuflich: Eine Preisanpassung oder gezieltere Vermarktung führen in den meisten Fällen zum Erfolg.
Wie lange ein Makler benötigt, um ein Haus zu verkaufen, hängt von Faktoren wie der Marktlage und der Qualität des Maklers ab. In der Regel wird im Maklervertrag eine Laufzeit festgelegt, die durchschnittlich sechs Monate beträgt. In manchen Fällen kann der Verkauf jedoch auch bis zu zwei Jahre dauern. Es besteht auch die Möglichkeit eines Vertrags ohne definierte Laufzeit.
Beachten Sie, dass Maklerverträge in der Regel eine Kündigungsfrist enthalten, die je nach Vereinbarung ein bis drei Monate beträgt. Prüfen Sie die genauen Konditionen in Ihrem Vertrag.