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Jetzt Finanzierung startenWer eine Hypothek aufnimmt, kann seine Steuerlast deutlich reduzieren – vorausgesetzt, er kennt die richtigen Hebel.
In der Schweiz lassen sich sowohl Hypothekarzinsen als auch bestimmte Amortisationsformen und Unterhaltskosten steuerlich geltend machen.
Hypothekarzinsen sind steuerlich absetzbar – sie reduzieren das steuerbare Einkommen.
Je höher die Hypothek, desto grösser der Abzug – solange die Zinsen tragbar bleiben.
Indirekte Amortisation über die Säule 3a bringt doppelte Steuerersparnis.
Direkte Tilgung reduziert die Schulden – und damit künftige Steuerabzüge.
Werterhaltende Renovationen und Energiesparmassnahmen sind ebenfalls absetzbar.
Kantonale Unterschiede: Prüfen Sie lokale Steuer- und Förderregelungen.
Sobald Sie eine Immobilie als Eigenheimbesitzer haben, müssen Sie sie der Steuerverwaltung melden. Damit haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ausgaben Ihres Eigenheims von Ihrem steuerpflichtigen Einkommen abzuziehen. Mit einer Hypothek können Sie daher Ihre Steuern reduzieren – es sei denn, Sie entschliessen sich dazu, sie vor Ablauf ihrer Laufzeit zu verlängern oder zu erneuern.
Einer der Steuervorteile einer Hypothek ist, dass Sie die bezahlten Hypothekarzinsen von Ihren Steuern absetzen können. Je nachdem, wie viel Geld Sie aufgenommen haben, können die Sollzinsen Ihre Steuerlast reduzieren und werden bei der Steuererklärung in Abzug gebracht. Dies erreichen Sie, indem das steuerbare Einkommen durch die bezahlten Hypothekarzinsen reduziert wird.
Zielen Sie auf eine möglichst hohe Steuerreduktion ab, ist es für Sie besser, eine hohe Hypothek aufzunehmen. Bei dieser Strategie ist jedoch auch Vorsicht geboten, da sie nicht ganz ungefährlich ist. Merken Sie sich als Faustregel, dass die Rückzahlungen auch bei steigenden Zinsen noch finanzierbar bleiben müssen. Bei niedrigen Zinssätzen sind die Steuervergünstigungen dagegen begrenzt, wodurch Ihr Steuervorteil je nach der Art Ihres Immobilienkredits gering ausfallen kann.
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Jetzt Finanzierung startenIm Rahmen eines Immobilienkredits muss zwischen der ersten Hypothek, die 65 % des Kapitals entspricht, und der Hypothek zweiten Ranges unterschieden werden. Letztere muss innerhalb von 15 Jahren zurückgezahlt werden. Dabei können Sie zwischen einer direkten oder indirekten Amortisation wählen.
Die indirekte Amortisation ist ein ausgezeichnetes Mittel, um Steuern zu reduzieren. Hierbei wird die Hypothek nämlich nicht direkt zurückgezahlt. Stattdessen wird sie in die Vorsorge der Säule 3a eingezahlt. Das bedeutet, dass der Betrag der Hypothek während der gesamten Laufzeit gleich bleibt, was maximale Steuervergünstigungen bringt.
Das ist deshalb wichtig, da sie die Schulden aus der Hypothek steuerlich absetzen können, solange eine Amortisation erfolgt. Zahlungen in die Säule 3a sind nämlich von den Steuern absetzbar. Es handelt sich also um eine ausgezeichnete Möglichkeit, ein Vorsorgekapital zu bilden und gleichzeitig die Steuervorteile einer Hypothek zu nutzen.
In der Schweiz besteht eine Hypothek meist aus zwei Teilen:
Sie zahlen Ihre Schulden regelmässig zurück → die Hypothek wird kleiner.
Nachteil: Weniger Zinsen, also weniger Steuerabzug.
Sie zahlen nicht an die Bank, sondern in die gebundene Vorsorge (Säule 3a) ein.
Diese Einzahlungen sind ebenfalls steuerlich absetzbar, und die Hypothek bleibt gleich hoch – Ihr Abzugspotenzial bleibt maximal.
1️⃣ Abzug der Hypothekarzinsen
2️⃣ Abzug der 3a-Einzahlungen
Das macht die indirekte Amortisation zur steuerlich attraktivsten Variante für viele Eigentümer.
Wenn Sie einen geringen Betrag aufnehmen oder sich Ihre Hypothekenschuld durch eine direkte Tilgung reduziert, verringert sich das ausstehende Kapital. Damit sinken auch die Zinsen, die Sie von Ihrem steuerpflichtigen Einkommen abziehen können. Berücksichtigen Sie dies, wenn Sie Ihre Hypothek neu verhandeln wollen.
Aus steuerlicher Sicht ist die Reduktion der Hypothekenschulden nicht sinnvoll. Es besteht nämlich die Gefahr, dass die geringen Hypothekenzinsen und Unterhaltskosten den Eigenmietwert Ihrer Immobilie nicht erreichen. Sie müssen die Rückzahlungen Ihrer Hypothek daher zu einem grossen Teil aus eigenen Mitteln tragen. Die abzugsfähigen Zinsen sind jedoch umso höher, je höher das zu versteuernde Einkommen ist. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die Auswirkungen einer Kündigung Ihrer Hypothek auf die Besteuerung Ihres Einkommens zu kennen.
Übrigens: Auch die Kosten für werterhaltende Arbeiten und bestimmte Investitionen (etwa in energiesparende Massnahmen) können Sie neben der Hypothek steuerlich absetzen. Lassen Sie sich am besten hierzu als Eigenheimbesitzer genau beraten.
Noch ein Tipp: Viele Kantone bieten gerade bei umweltrelevanten Themen wie Fotovoltaik häufig attraktive Förderprogramme. Den dadurch realisierten Betrag können Sie zwar nicht steuerlich geltend machen, dafür ist er oftmals geschenkt.
| Position | Betrag (CHF) | Steuerlicher Effekt |
|---|---|---|
| Hypothekarzins (1. Jahr) | 10’000 | voller Abzug vom Einkommen |
| Einzahlung Säule 3a | 7’056 | zusätzlicher Abzug (max. 2026) |
| Gesamte Steuerersparnis (bei 30 % Steuersatz) | ≈ 5’100 | direkte Steuerreduktion |
Die steuerliche Abzugsfähigkeit ist ein starkes Argument für eine gut geplante Hypothek. Mit der richtigen Balance zwischen Zinshöhe, Amortisationsform und Vorsorgeeinzahlungen lassen sich jährlich mehrere Tausend Franken sparen.
Lassen Sie Ihre Hypothek am besten jetzt von RealAdvisor berechnen – und erfahren Sie, wie Sie Ihre Steuerstrategie optimal an Ihre Finanzierung anpassen.
Wenn Sie ein hohes Einkommen haben und Ihre Steuern reduzieren möchten, ist es besser, die Hypothek nicht zurück zu zahlen. So behalten Sie einen maximalen Steuervorteil.
Bei der indirekten Amortisation ist der Steuerabzug bei Eigentumswohnungen höher. Die Höhe der Hypothek bleibt konstant, während die Beträge, die auf Säule 3a eingezahlt werden, von den Steuern abgesetzt werden können.
Durch die Steuerautonomie der Kantone muss eine Hypothek immer wieder an einer anderen Stelle eingetragen werden. Eine pauschale Aussage ist daher nicht möglich. Informieren Sie sich am besten bei Ihrer steuerlichen Behörde, die für Sie zuständig ist.