Quadratmeterpreise für Ihre Adresse prüfen
Entdecken Sie die aktuellen m²-Preise für Ihre Gemeinde und Ihr Quartier im Kanton Zürich.
Immobilienpreise ansehenDie Entwicklung der Immobilienpreise in Zürich zeigt 2026 weiter nach oben, aber ruhiger als während des Booms 2020 bis 2022. Im Kanton Zürich kostet ein Einfamilienhaus im Mittel rund CHF 1'600'000.– und eine Eigentumswohnung rund CHF 1'200'000.–. In den vergangenen zehn Jahren legten sie um 45 beziehungsweise 35 Prozent zu. Der qualitätsbereinigte Wohneigentumsindex ZWEX legte im ersten Quartal 2026 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Für das Gesamtjahr 2026 rechnen die Banken mit einem weiteren Anstieg von rund 3 bis 4,5 Prozent.
Zürich bleibt 2026 der teuerste Immobilienstandort der Schweiz. Im Kanton liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis nach den Daten von RealAdvisor bei CHF 10'944.–: Eigentumswohnungen kosten im Mittel CHF 11'461.– pro m² (Spanne CHF 6'796.– bis 22'822.–), Häuser CHF 10'746.– pro m² (Spanne CHF 6'045.– bis 22'164.–). Die ausgewiesenen Werte sind modellierte Markt- beziehungsweise Angebotspreise und dienen als Orientierung; die effektiven Handänderungspreise registriert das Grundbuchamt. Eine nach Gemeinde aufgeschlüsselte Übersicht finden Sie auf der Seite mit den Quadratmeterpreisen im Kanton Zürich.

In der Stadt Zürich liegen die Quadratmeterpreise deutlich über dem Kantonsmittel, besonders in den Quartieren Enge, Seefeld, Hottingen und Fluntern. Dort sind Wohnungspreise über CHF 17'000.– pro m² keine Seltenheit. Die folgende Tabelle zeigt typische Quadratmeterpreise nach Postleitzahl:
| Postleitzahl | Hauspreis / m² | Wohnungspreis / m² |
|---|---|---|
| 8001 (City / Altstadt) | CHF 15'162.– | CHF 18'168.– |
| 8053 (Fluntern / Witikon) | CHF 15'254.– | CHF 15'653.– |
| 8047 (Albisrieden) | CHF 15'555.– | CHF 15'962.– |
| 8038 (Enge / Wollishofen) | CHF 16'972.– | CHF 18'589.– |
Im Mittel kostet eine Eigentumswohnung in der Stadt Zürich rund CHF 1'700'000.–. Einfamilienhäuser liegen mit Mittel bei rund CHF 2'400'000.–. Eine laufend aktualisierte Übersicht bieten die Quadratmeterpreise in der Stadt Zürich.
Auch ausserhalb der Stadt bleibt das Niveau hoch, wobei es eine klare Staffelung zwischen den Zürichsee-Gemeinden und dem Zürcher Unterland gibt. Die folgende Tabelle vergleicht die Quadratmeterpreise ausgewählter Gemeinden:
| Gemeinde | Wohnung (CHF/m²) | Haus (CHF/m²) |
|---|---|---|
| Küsnacht (ZH) | 17'579.– | 18'101.– |
| Thalwil | 16'512.– | 16'181.– |
| Horgen | 14'199.– | 12'923.– |
| Adliswil | 13'194.– | 12'637.– |
| Wädenswil | 13'020.– | 12'405.– |
| Wallisellen | 12'397.– | 12'025.– |
| Winterthur | 10'094.– | 9'911.– |
| Dietikon | 9'894.– | 10'600.– |
| Regensdorf | 9'602.– | 9'987.– |
Zu den teuersten Gemeinden der Schweiz gehören die Seegemeinden wie Küsnacht und Thalwil. In Winterthur, Regensdorf oder Dübendorf sind Immobilien bis zu 45 Prozent günstiger, bei oft vergleichbarer Lebensqualität. Die amtlichen Handänderungspreise pro Gemeinde veröffentlicht das Statistische Amt des Kantons Zürich.
Diese Preise sind Marktwerte über eine ganze Gemeinde. Was Ihre Wohnung oder Ihr Haus wert ist, hängt zusätzlich vom Zustand, dem Grundriss und der Mikrolage ab.
Quadratmeterpreise für Ihre Adresse prüfen
Entdecken Sie die aktuellen m²-Preise für Ihre Gemeinde und Ihr Quartier im Kanton Zürich.
Immobilienpreise ansehenDie Preisdynamik hat sich seit 2023 abgeschwächt, bleibt aber positiv. In den vergangenen zwölf Monaten legten die Häuserpreise um 3 Prozent zu, die Wohnungspreise um 4,7 Prozent. Damit setzt sich der lange Aufwärtstrend fort, wenn auch in ruhigerem Tempo als in den Boomjahren. Der Kanton Zürich entwickelt sich meist stärker als der Schweizer Durchschnitt, da er von einer hohen Nachfrage und einem knappen Angebot getragen wird.
Wer die Entwicklung sauber lesen will, schaut auf den ZWEX, den Zürcher Wohneigentumsindex der Zürcher Kantonalbank. Er misst die Preisentwicklung qualitätsbereinigt nach der hedonischen Methode, also bei einer konstanten Lage, Grösse und Ausstattung. Damit verzerren grosse oder kleine Einzelobjekte das Ergebnis nicht. Im ersten Quartal 2026 stieg der ZWEX um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Index unterscheidet drei Lagen: See, Regio und Land, wobei die Seelagen am Zürichsee traditionell am stärksten zulegen.
Über die letzten 25 Jahre hat sich der Quadratmeterpreis in Zürich nach den modellierten Marktdaten von RealAdvisor mehr als verdoppelt: Häuser legten um 117,7 Prozent zu, Wohnungen um 122 Prozent. Nach dem Statistischen Amt des Kantons Zürich kostet ein Einfamilienhaus im Mittel rund CHF 1'600'000.– und eine Eigentumswohnung rund CHF 1'200'000.–, wobei allein in den vergangenen zehn Jahren ein Plus von 45 beziehungsweise 35 Prozent verzeichnet wurde.

Diese Entwicklung unterstreicht die langfristig hohe Wertstabilität des Zürcher Wohnimmobilienmarktes. Wer einen Verkaufsgewinn erzielt, sollte die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Zürich einrechnen, die je nach Gemeinde, Höhe des Gewinns und Haltedauer unterschiedlich ausfällt.
Wie viel Ihre eigene Immobilie nach dieser Entwicklung heute wert ist, lässt sich in wenigen Minuten online schätzen. Eine solche Schätzung ist eine erste, unverbindliche Marktwertschätzung und ersetzt kein Vollgutachten.
Was ist Ihre Immobilie in Zürich wert?
Erhalten Sie in 3 Minuten eine kostenlose Online-Schätzung für Ihre Immobilie.
Hinter den Immobilienpreisen stehen die Bodenpreise. Nach der Handänderungsstatistik des Statistischen Amts des Kantons Zürich lag der Medianpreis für unbebautes Wohnbauland im Jahr 2025 bei CHF 1'502.– pro m², der Durchschnitt bei CHF 2'448.– pro m².
Die Spanne zwischen den Gemeinden ist enorm: In ländlichen Gemeinden wie Fischenthal liegt der Medianpreis bei CHF 359.– pro m², in Winterthur bei CHF 2'087.–, in Küsnacht bei CHF 5'012.– und in der Stadt Zürich bei CHF 6'747.– pro m² (gepoolte Werte der Jahre 2021 bis 2025).
Die amtlichen Boden- und Handänderungspreise veröffentlicht der Kanton Zürich. Treiber der hohen Preise sind das knappe Bauland, die begrenzten Bauzonen und das anhaltende Bevölkerungswachstum.
Zürich zählt 2026 auch zu den teuersten Mietmärkten der Schweiz. Der Median der ausgeschriebenen Mieten liegt nach den Daten von RealAdvisor bei CHF 3'474.– für eine Wohnung und CHF 4'363.– für ein Haus. Wie stark die Mieten zuletzt gestiegen sind, zeigt die amtliche Mietpreiserhebung der Stadt Zürich: Die mittlere Nettomiete einer 3-Zimmer-Wohnung stieg zwischen 2022 und 2024 von CHF 1'470.– auf CHF 1'578.– und um rund sechs bis neun Prozent über alle Wohnungsgrössen hinweg. Treiber sind das knappe Neubauangebot und die anhaltende Zuwanderung in den Ballungsraum. Für Eigentümer ist zusätzlich der Eigenmietwert im Kanton Zürich relevant, der das selbst genutzte Wohneigentum steuerlich erfasst.

Für 2026 erwarten die Banken weiter steigende Preise, jedoch in moderaterem Tempo. Die UBS geht schweizweit von rund 3 Prozent aus, die Zürcher Kantonalbank rechnet für den Kanton Zürich mit rund 4,5 Prozent. Gestützt wird die Nachfrage durch das tiefe Zinsumfeld: Die Schweizerische Nationalbank hält den Leitzins seit Juni 2025 bei 0 Prozent, der durchschnittliche Hypothekarzins für selbst genutztes Wohneigentum liegt stabil bei rund 1,5 Prozent.
Hinzu kommt das knappe Angebot: In der Stadt Zürich stehen gemäss der Leerwohnungszählung nur noch rund 220 Wohnungen leer. Wie sich der nationale Markt entwickelt und wann die Immobilienpreise in der Schweiz sinken könnten, lesen Sie im separaten Beitrag.
Das Blasenrisiko gilt als moderat, die Tendenz zeigt aber nach oben. Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index stieg im ersten Quartal 2026 auf 0,69 Indexpunkte, den zweiten kräftigen Quartalsanstieg in Folge. Damit bleibt der Markt im moderaten Bereich: Der eigentliche Risikobereich beginnt erst bei 1,0 Punkten, von einer Blase spricht die UBS ab 2,0 Punkten. Als Treiber nennt die UBS die tiefen Zinsen, die schwächere Konjunktur und die steigende Haushaltsverschuldung. Eine kurzfristige Preiskorrektur gilt wegen der tiefen Zinsen und Nutzungskosten dennoch als unwahrscheinlich. Gerade in den teuersten Lagen lohnt sich aber eine sorgfältige Prüfung der Tragbarkeit. Wer den Verkauf plant, findet die einzelnen Schritte im Leitfaden zum Thema Haus verkaufen in Zürich.
Die Entwicklung der Immobilienpreise in Zürich zeigt 2026 kontrolliert nach oben: rund 3 bis 4,5 Prozent Wachstum, getragen von tiefen Zinsen, einem knappen Angebot und einer stabilen Nachfrage. Wohneigentum bleibt in der Stadt Zürich und in den Seegemeinden am teuersten, während das Zürcher Unterland und das Oberland günstigere Alternativen bieten. Das Blasenrisiko gilt als moderat, mit steigender Tendenz. Wer in Zürich kauft, investiert damit in einen Markt, der sich langfristig durch eine hohe Wertstabilität ausgezeichnet hat, sollte die hohen Einstiegspreise aber realistisch gegen die eigene Tragbarkeit abwägen.
Aktuell deutet wenig auf sinkende Preise hin. Tiefe Zinsen, ein knappes Angebot und die hohe Nachfrage stützen den Markt. Für 2026 erwarten die Banken weiter steigende Preise von rund 3 bis 4,5 Prozent.
Im Mittel kostet eine Eigentumswohnung in der Stadt Zürich rund CHF 1'700'000.–. In Toplagen wie Enge oder Seefeld liegen die Quadratmeterpreise Stand Juni 2026 über CHF 19'000.–.
Ja. Die Zürcher Kantonalbank rechnet im Kanton Zürich mit rund 4,5 Prozent, die UBS schweizweit mit rund 3 Prozent. Der Anstieg fällt damit moderater aus als in den Boomjahren 2020 bis 2022.
Am teuersten sind die Stadt Zürich und die Seegemeinden am Zürichsee, allen voran Küsnacht und Thalwil, mit Quadratmeterpreisen über CHF 16'000.–. Günstiger sind Winterthur, Regensdorf und das Zürcher Unterland.