Lage und Erreichbarkeit
Bellwald ist während dem ganzen Jahr auf einer gut ausgebauten Kantonsstrasse und mit dem öffentlichen Verkehr (Bahn / Luftseilbahn) problemlos erreichbar. Die Luftseilbahn, Einkaufsmöglichkeiten, Post und Bank sind in wenigen Gehminuten erreichbar. Die Sportbahnen ins Ski-, Bike- und Wandergebiet befindet sich einige hundert Meter bergwärts.
Die nach Norden gerichtete Parzelle mit atemberaubender Aussicht auf das Rhonetal, befindet sich unterhalb der Hauptstrasse und es besteht keine Zufahrt.
Beschrieb des Baugrundstücks in Bellwald
Die Parzelle 1693 mit einer Grundfläche von insgesamt 519 m2 liegt in der Wohnzone W3 und hat eine Ausnützung von 0.9. Die Zufahrt und die Infrastruktur sind nicht vorhanden.
Art. 84 Wohnzone W3 speziell
(Ausschnitt aus dem Bau- und Zonenreglement der Gemeinde Bellwald)
Zweck: Förderung einer zweckmässigen Überbauung mit Mehrfamilienhäusern, Hotels, Läden sowie mit nicht oder wenig störenden Gewerbebetrieben in der Nähe des Dorfkerns. Landwirtschaftliche Betriebe, ausgenommen die bestehenden, sind in dieser Zone untersagt.
Bauweise: offen oder gestaffelt
Gebäudehöhe: max.: 13.50 m min.: 9.50 m
Geschosszahl: max. 3 Geschosse
**Gebäudelänge:**max.: 14.00 m
Gebäudebreite: max.: 12.00 m
**Grundfläche:**max .: 168 m2 / min.: 88 m2
Grenzabstände: A: 2/3 der Fassadenhöhe, mind. aber 5.00 m
a: 1/3 der Fassadenhöhe, aber mind. 3.00 m
Ausnützungsziffer: AZ: 0.9
Baumaterialien: Der Holzaufbau bzw. die Holzverkleidung muss mindestens 50 % der sichtbaren Fassadenfläche ausmachen.
Lärmempfindlichkeitsstufe: II
Untergeordnete Nebenbauten, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, sowie altrechtliche Bauten können die Minimalmasse unterschreiten. Von den Minimalmassen kann ausnahmsweise abgewichen werden, und zwar:
Verkaufspreis: CHF 129'000.00
Verfügbarkeit: Sofort oder nach Vereinbarung
Allgemeines über Bellwald
Das Dorf Bellwald bildet mit den Weilern Ried, Egga, Bodmen und Fürgangen eine typische Hanggemeinde hoch über dem Goms und dem Fieschertal. Die im 8. und 9. Jh. eingewanderten Alemannen liessen sich in Einzelhöfen nieder, aus denen mit dem Auswachsen der Sippe allmählich kleine Weiler- und Dorfsiedlungen entstanden. Bis nach dem zweiten Weltkrieg lebte die Bevölkerung fast ausschliesslich von der bergbäuerlichen Landwirtschaft mit Viehzucht und Ackerbau.
Typisch für das Ortsbild von Bellwald sind die sogenannten Speicher. Sie dienten früher zur Aufbewahrung von Vorräten, Wertsachen und Kleidern, weil hier eine geringere Feuergefahr als im Wohnhaus bestand. Wie der Stadel, steht auch der Speicher auf Holzstützen, die mit gerundeten Steinplatten abgedeckt sind.
Der Bau der Strasse 1971 löste in Bellwald eine touristische Entwicklung aus. Ohne Tourismus hätte Bellwald wie so viele andere Bergdörfer im Alpenraum wohl auch das Schicksal der Abwanderung erlitten. Im tertiären Wirtschaftsbereich hat sich die touristische Entwicklung bis heute nur bescheiden ausgewirkt.
Energy consumption
No dataGreenhouse gas emmissions
No data3997 Bellwald (VS)